Fördermaßnahmen

Als Tiergestützte Fördermaßnahmen bezeichnet man Aktivitäten zwischen dem Tier und den Menschen. Dabei soll eine verbesserte Lebensqualität für den Menschen erreicht werden. Alleine die Anwesenheit des Hundes führt zu einem allgemeinen positiven Wohlbefinden. Für den Anfang ist ein ungezwungenes, spontanes Zusammentreffen von Mensch und Tier, ohne ein Ziel vorher definiert zu haben, eine freie Interaktion und ein guter Anfang. Im Vordergrund steht die bloße Anwesenheit des Tieres und die gemeinsame Aktivität, um einen abwechslungsreichen Alltag zu erhalten und ein positives Wohlbefinden zu stärken.

Förderziele

Der Besitz eines Tieres kann zu unterschiedlichsten positiven Veränderungen bei einem Menschen führen.

Physische Wirkung:

  • Senkung des Blutdrucks durch regelmäßige Aktivität mit dem Tier. Es kommt somit zu einem stabileren Kreislauf.
  • Entspannung der Muskulatur.
  • Verminderung von Schmerzen und Trauer , da durch Freude, Lachen, Spielen etc. Beta-Endorphine frei gesetzt werden.
  • Langfristig Herabsetzung von Schmerztabletten.
  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und des Wohlbefindens.
  • Anregung des Appetits.
  • Reduzierung von Übergewicht.
  • Anregung zur regelmäßigen Ernährung und Körperpflege.
  • Verbesserung der motorischen Fähigkeit, sowie der richtige Einsatz von Fein- und Grobmotorik.

Psychische Wirkung:

An erster Stelle steht hierbei die Förderung des Selbstwertgefühls. Des Weiteren kann ein Hund die Motivation steigern und Vertrauen, Nähe, Geborgenheit, Zufriedenheit und Humor vermitteln, sowie Stress reduzieren u.v.m.

Mentale Wirkung

  • die kognitive Anregung und Aktivierung (Austausch mit anderen Menschen über das Tier).
  • die Förderung des Selbstbildes und der Kontrolle über sich und die Umwelt (Pflege, Versorgung des Tieres, Sensibilisierung für die eigenen Ressourcen).
  • die Förderung von Sicherheit.
  • die Reduktion von Angst und Stress (Beruhigung und Entspannung).
  • eine antidepressive Wirkung, denn das Tier bietet einen sicheren Halt, es fordert zu Aktivitäten auf, der Betroffene muss Verantwortung übernehmen und gleichzeitig kann er dadurch wieder Freude und Spaß am Leben erleben.

Soziale Wirkungen

  • Aufhebung von Einsamkeit und Isolation
  • Zulassen von Nähe, Körperkontakt und Intimität
  • Streitschlichtung
  • emotionale Stabilisierung und Entfaltung
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