Assistenzhunde Ausbildung
Assistenzhund-Ausbildung bei den Helfenden Pfötchen
Ein Assistenzhund kann Menschen mit Behinderungen oder dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen dabei unterstützen, ihren Alltag selbstständiger und sicherer zu bewältigen. Dabei übernimmt der Hund individuell erlernte Hilfeleistungen, die auf den Bedarf seines Menschen abgestimmt sind.
Bei Helfende Pfötchen begleiten wir Mensch und Hund individuell auf dem Weg zum Assistenzhund-Team. Ein Schwerpunkt unserer Assistenzhund Ausbildung liegt auf der begleiteten Selbstausbildung. Dabei wird der Hund nicht einfach abgegeben und fertig ausgebildet zurückgegeben. Mensch und Hund lernen gemeinsam und entwickeln Schritt für Schritt eine verlässliche Zusammenarbeit.
Du hast bereits einen eigenen Hund? Auch ein vorhandener Hund kann grundsätzlich für eine Assistenzhund Ausbildung infrage kommen. Entscheidend sind seine gesundheitliche und charakterliche Eignung sowie die Frage, ob Hund, Mensch und die später benötigten Hilfeleistungen zueinander passen.
Deshalb beginnt der Weg bei uns mit einer individuellen Betrachtung der persönlichen Situation und des Hundes. Wir begleiten anschließend die Ausbildung und das Training im Alltag bis zur Vorbereitung auf die weiteren erforderlichen Schritte.

Kann ich meinen eigenen Hund zum Assistenzhund ausbilden?
Ja, grundsätzlich kann auch der eigene Hund für eine Assistenzhund-Ausbildung infrage kommen. Ob eine Selbstausbildung möglich und sinnvoll ist, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Nicht jeder Hund eignet sich für die besonderen Anforderungen, die mit der späteren Arbeit als Assistenzhund verbunden sind.
Deshalb betrachten wir bei den Helfenden Pfötchen zunächst Mensch und Hund gemeinsam. Neben der gesundheitlichen Eignung des Hundes spielen unter anderem sein Verhalten, seine Belastbarkeit, seine Lernbereitschaft und die Zusammenarbeit mit seinem Menschen eine wichtige Rolle.
Ist der Hund geeignet, begleiten wir das Mensch-Hund-Team bei der Ausbildung. Die benötigten Hilfeleistungen werden individuell auf den tatsächlichen Unterstützungsbedarf abgestimmt und Schritt für Schritt in den Alltag integriert.
Die begleitete Selbstausbildung hat einen wichtigen Vorteil: Mensch und Hund lernen von Beginn an gemeinsam. So entsteht nicht nur ein gut ausgebildeter Assistenzhund, sondern ein eingespieltes Team, das die erlernten Aufgaben auch im Alltag zuverlässig umsetzen kann.
Welche Arten von Assistenzhunden gibt es?
Assistenzhunde können für unterschiedliche Aufgaben ausgebildet werden. Welche Form der Unterstützung sinnvoll ist, richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Menschen und den Aufgaben, die der Hund später zuverlässig übernehmen soll.
Bei den Helfenden Pfötchen begleiten wir unter anderem die Ausbildung in folgenden Bereichen:
• Warnhunde, zum Beispiel bei Epilepsie oder Diabetes
• LPF-Assistenzhunde für lebenspraktische Fähigkeiten und Unterstützung im Alltag
• Mobilitätsassistenzhunde zur Unterstützung bei körperlichen Einschränkungen
• Assistenzhunde für Menschen mit FAS/FASD
• Anzeigehunde, beispielsweise für bestimmte medizinisch relevante Situationen
• PTBS-Assistenzhunde zur Unterstützung von Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung
Welche Aufgaben der Assistenzhund konkret erlernt, wird individuell festgelegt. Entscheidend ist nicht nur die Bezeichnung der Assistenzhund-Art, sondern welche Hilfe der Mensch im Alltag tatsächlich benötigt und ob der Hund für diese Aufgaben geeignet ist.
