Das Hunde ABC

Das Hunde ABC

In letzter Zeit häufen sich bei mir die Nachfragen ob ich denn meine Therapiehunde selbst ausbilde bzw. wie so eine Ausbildung aufgebaut ist was es dabei zu beachten gibt usw. Aus dem Grund habe ich mich dazu entschlossen euch das Thema Tiergestützte Therapie und alles was für mich persönlich dazu gehört anhand meines persönlichen ABCs näher zu bringen.In regelmäßigen Abständen möchte ich euch mit dieser kleinen Stütze mein Projekt, meine Leidenschaft, meine Berufung, meine Herzensangelegenheit näher bringen um euch einfach noch mehr und intensiver daran teilhaben zu lassen.

A wie Anfang

Aller Anfang ist schwer. Diese Erfahrung mache ich nun schon zum dritten Mal in kürzester Zeit durch. Aber ich würde es genau so immer wieder tun. Denn der Anfang besteht aus vielen kleinen Herausforderungen.

Die Welpen die ich bis jetzt gemeinsam mit meinen Züchtern für diese wertvolle Arbeit ausgewählt habe sind alle, wie ich es gerne sage rohe Diamanten. In allen drei Fällen war es klar, dass ich einen Welpen suche der für diese Arbeit geeignet ist. Gott sei Dank habe ich bei 2 von 3 Hunden genau solche Züchter gefunden. Sie wussten von Anfang an welche Aufgabe die Hunde in Zukunft nachgehen sollen und welche Charaktereigenschaften mir dabei besonders wichtig ist. Durch die Jahrelange Erfahrung ihrerseits haben sie mir auch genau solche Welpen anvertraut die dieser Erfahrung gewachsen sind. Deshalb ist es mir auch ganz wichtig, dass ich von Anfang an dabei sein darf wenn mein Welpe groß wird. Denn hier am Anfang werden schon die ersten wichtige Meilensteine gelegt. Die Entscheidung welcher Welpe geeignet ist, lag Gott sei Dank nicht in meiner Hand. Denn wie könnte ich mich bei 3, 4, 5, 6, 7 süßer, kleiner Herzensbrecher nur entscheiden. Einer süßer wie der andere. Ab der dritten/vierten Woche wurde intensiv darauf geschaut wie entwickelt sich der Welpe, wie geht er mit seinen Geschwistern um, wie reagiert er auf neue Geräusche und und und. Dann kommt der Tag X die Entscheidung ist gemeinsam gefallen welcher Welpe es werden soll. Und dann fängt die aufregende Zeit erst so richtig an.

Aller Anfang ist schwer. Nächte können nicht mehr durchgeschlafen werden, die Küchenrolle wird dein täglicher Begleiter und in jeder Tasche befinden sich Leckerlies. Nachdem der Welpe in seinem neuen zu Hause angekommen ist, fängt man ganz langsam mit den ersten kleinen teils noch unbewussten Übungen an. Zuerst in nur bekannter Umgebung was sich von Tag zu Tag steigert bis man solche Übungen dann auch in fremder Umgebung macht. Und da sind wir aktuell mit Cleo angekommen. Unsere Trainingseinheiten finden nicht mehr nur in ihr vertrauter Umgebung statt, sondern mal in der Stadt, mal im Wald, im Einkaufszentrum usw.

Der rohe Diamant wird nach und nach geschliffen.

Bald folgt: B wie Berührungsängste
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