Mein Weg zur tiergestützten Arbeit
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Mein Weg zur tiergestützten Arbeit

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch einen kleinen Einblick geben was die Tiergestützte Arbeit für mich bedeutet und euch mit auf meinen Weg zur tiergestützten Arbeit nehmen.

Durch Umwege zur Arbeit mit Hunden

Schon von klein auf waren Hunde ein großer Bestandteil in meinem Leben. Gute Freunde unserer Familie hatten eine Assistenzhund der für ihre Tochter ausgebildet wurde. Schon zu dem Zeitpunkt war ich fasziniert, welche Aufgaben und Tätigkeiten ein Hund für einen Menschen bzw. mit einem Menschen gemeinsam ausführen kann.
Für mich stand nie außer Frage zukünftig einer Tätigkeit mit Tieren nachzugehen. Jedoch geht das Leben oft eigene, unerwartete Wege. Nach meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin war ich der Meinung, meinen Weg gefunden zu haben, denn diese Arbeit macht mir Freude. Die Dankbarkeit die man durch Menschen mit Behinderung zurück bekommt, kann man nicht in Worte fassen. Irgendwann Anfang 2013 las ich den Spruch: „Der Hund dringt in Welten ein, zu denen kein Mensch mehr die Erlaubnis bekommt, nur anzuklopfen.“

Ab dem Zeitpunkt war mir klar, dass ich beruflich noch nicht dort angekommen bin, wo ich hin möchte. Denn durch die Unterstützung von Hunden, sollte meiner Arbeit noch viel mehr Freude verleiht werden.
Kurzer Hand begann die Recherche über Institute die eine Weiterbildung für den Einsatz von Tieren anbieten. Schnell musste ich feststellen, dass es viele Institute gibt  die eine solche Ausbildung anbieten. Somit befasste ich mich mit dem Dachverband der Tiergestützten Arbeit in Deutschland (ESAAT und ISAAT). Deren Ziel ist es Aus- und Fortbildungen in dem Bereich EU- weit zu vereinheitlichen und viel mehr die Anerkennung der tiergestützten Intervention als eigenes Berufsbild. Diese Ausbildung sollte für mich, etwas mit Hand und Fuß sein. Das Institut für tiergestützte Förderung​ bot mir genau dies. Und somit startete ich im Herbst 2013 eine 2 jährigen Ausbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Intervention. Einmal im Monat gab es ein Ausbildungswochenende und die restliche Zeit wurde viel selbstständig gelernt für Zwischenprüfungen, Abschlussprüfungen und für eine 50 seitige Facharbeit. Diese Ausbildung war für mich die Beste Entscheidung. Denn dort wurde mir immer mehr bewusst, wie wichtig und wertvoll die Arbeit mit Tieren ist.

In meiner regelmäßigen Arbeit mit meinen Hunden merke ich nicht nur wie beruhigend und entspannend diese auf den Menschen wirken, sondern auch wieviel sie einem selbst dadurch zurück geben. In den letzten Jahren hat sich in der Tiergestützten Intervention viel in Deutschland getan: „Jedoch ist es noch ein weiter Weg, bis Tiere als „Hilfsmittel“ in der professionellen Arbeit akzeptiert und als ein völlig selbstverständliches Medium angesehen wird…“ (Vernooij/Schneider 2013, S. 28)

Helfende Pfötchen​ möchte seinen Teil dazu beitragen, dass sich diese wertvolle und wichtige Arbeit in den unterschiedlichsten Sozialeinrichtungen etabliert.

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